Vereinsheim 2013 b
Geschichte

In einem Artikel der Hellerthaler Zeitung vom 28. August 1935 ist zu lesen, dass es in Zeppenfeld schon vor 1910 Bestrebungen der Dorfbewohner gegeben hat sich zu einem Verein zusammen zu schließen.
Vermutlich fanden sich zunächst keine Idealisten, die zum Aufbau des Vereins bereit waren.
So ist dann die erste „Dorfaktion“ die Anlage einer Linden-Allee auf dem "Damm", von einer führungslosen Interessengemeinschaft bereits ein Jahr vor der offiziellen Vereinsgründung, im März 1912, erfolgt.

Im April 1913 war es dann schließlich so weit; aus der locker zusammenhängenden Vereinigung wurde der Verein für Heimatpflege und Heimatschutz Zeppenfeld gegründet,

Leider ist uns in den alten Berichten nichts von den Männern der ersten Stunde überlassen. Wir kennen weder Zahl noch Namen der Vereinsgründer, noch ihre Satzung.
Lediglich folgender Bericht aus der Hellerthaler Zeitung vom 19.04.1913 bestätigt die Gründung:

Zeppenfeld.
Hier ist ein Verein für Heimatpflege und Heimatschutz gegründet worden, der schon im vergangenen Jahr Lebenskraft verhieß, als eine damals bestehende und nun eine locker zusammenhängende Vereinigung unserem Dorf eine Lindenallee schuf. Der Verein zweckt eine Vertiefung des Heimatgefühls auf der Grundlage echten Deutschtums und sieht als Mittel dazu an:
Verschönerung des Dorfes und seiner Umgebung, Erhaltung der Naturschönheiten der Heimat und all des guten, das unsere Zeit von den Vätern ererbt hat, aber auch der Förderung der neuzeitlichen Bestrebungen, die eine Gesundung unseres Volkes bezwecken.
Die Arbeit des Vereins wird also mannigfaltig sein, und wir wünschen ihm zu ihrer Bewältigung einen großen Kreis von opferfreudigen Mitgliedern und Mitarbeitern. Der Mindestbeitrag ist gering, um so größer daher das Vertrauen den Gründern auf den Lokalpatriotismus ihrer Mitgründer.

1914 bis 1920 kam das Vereinsleben infolge des 1. Weltkrieges zum Erliegen.

Um 1920/21 regten sich allerorts Bestrebungen, den Kriegsgefallenen ein Kriegerdenkmal zu setzen.
So wurde in Zeppenfeld eine „Denkmalskommission“ aus Vertretern des Gemeinderates und des Heimatverein gebildet.

1921 erwarb man drei Parzellen für den Bau des Ehrenmals (zwei wurden geschenkt von Hauberg, Wald oder Gemeinde). Die dritte Parzelle ist am 13. März 1922 von Witwe Wilhelm Behl, Wiederstein, für 100 Mark gekauft worden.
Bei allen späteren Preisangaben ist wegen der beginnenden Inflation ein echter Preisvergleich nicht möglich. So ist am 16. Oktober 1922 eine Anleihe von 20.000 Mark aufgenommen worden, die am 15. Juni 1923 schon auf eine Million Mark erhöht wurde. Der Eintrittspreis bei der Einweihung betrug 5000 Mark (statt normal nur 50 Pfennig).

Denkmal in Zeppenfeld

Mit den Bauarbeiten wurde 1922 begonnen. Zeitzeugen berichten, dass alle Arbeiten im sogenannten "Hand- und Gespanndienst" ausgeführt worden sind. Selbst die ältere Schuljugend hat beim Transport des leichteren Baumaterials vom Weg, heute Vogelsang, zur Baustelle, mitgewirkt. (So ist z.B. der Sand in kleinen Eimern bzw. in Leinensäcken hochgetragen worden). Die Mauersteine, Grauwacke vom Wahlbacher Steinbruch, sind in langen Menschenketten von Hand-zu-Hand transportiert worden..

Da es an qualifizierten Maurern fehlte, derer aber genügend vom Westerwald in den hiesigen Gruben arbeiteten und als "Wasserköstler" untergebracht waren (diese erhielten gegen eine Miete privates Quartier von Montag bis Samstag bei freier Wassernutzung), fand man eine Lösung: Zeppenfelder Bergleute fuhren Doppelschichten, um den Westerwälder Maurern dadurch Freischichten fürs Denkmal ermöglichten.
Diese und ähnliche Transaktionen organisierte Martin Schmidt (Bankerte), Steiger auf der Grube Pfannenberg, als Hauptorganisator und Förderer des Kriegerdenkmals.
Außer Martin Schmidt werden noch Otto Höfer (Lotzes) und Emil Schmidt (Höfersch) als Organisatoren genannt.
Darüber hinaus sind außer den beteiligten Ratsmitgliedern keine anderen Namen bekannt, was aber nicht ausschließt, das noch weitere Initiatoren aktiv waren.
Zur Grundsteinlegung wurde eine Metallhülse unbekannten Inhalts an der linken Innenseite eingemauert. Das soll im Rahmen einer kleinen Feier erfolgt sein.

Als Sponsor wird Martin Jud (früher Zeppenfeld) erwähnt. Er war mit seiner Familie nach Berlin gezogen und hatte dort eine Klempnerei aufgebaut (bis zu 30 Mitarbeiter). Zeitlebens war er eng mit seinem Heimatort verbunden. Er stiftet die beiden Adler, die vermutlich aus seiner Werkstatt stammen. Darüber hinaus soll der Verein auch finanzielle Unterstützung von ihm erhalten haben.

Wie Eingangs erwähnt, wissen wir nicht, wer die ersten Vorsitzenden des Heimatvereins waren, dafür sind uns aber die ersten "Denkmalswärter" bekannt. Einem Beitrag der Hellerthaler Zeitung vom 30. August 1930 entnehmen wir folgenden Auszug:
„....der am Donnerstagmittag beerdigte Ernst Stalp war Soldat ... im Weltkrieg. Wer wurde verwundet und verlor im Frieden ein Bein. Als der treue Wärter der Anlage beim Kriegerdenkmal, Heinrich Grau, gestorben war, übernahm Ernst Stalp diesen Posten...“

1924 wurde der Verein in >Verein zur Unterhaltung des Kriegerdenkmals Zeppenfeld< umbenannt.
Durch den Tod des unbekannten Vorsitzenden war das Vereinsleben vorrübergehend zum Ruhen gekommen.

1927 übernahm Alfred Zöllner der Vorsitz. Bei 10 Pfennig Monatsbeitrag war aus jedem Haushalt wenigstens eine Person Vereinsmitglied.

1928 wurde ein neuer Vereinsname eingeführt: Verein für Denkmal- und Heimatpflege Zeppenfeld.
Über diese Namensänderung liegen keine Hinweise vor.
Neben dem ersten Vorsitzenden Alfred Zöllner sind nur Richard Knipp (Meister Knipp) und der Denkmalswärter Ernst Stalp bekannt.
Das Ehrenmal wurde vorbildlich gepflegt und wegen Geldmangels kamen von Fichtenstangen gezimmerte Ruhebänke an markanten Plätzen zur Aufstellung.
Am 15. Dezember 1928 wurde eine in der Dorfmitte angepflanzte Linde (s.g. Meister-Linde) eingeweiht.

1938 übernahm Bürgermeister Edmund Beel den Vorsitz.
1. Kassierer war Hauptlehrer Hinz und Unterkassierer waren Otto Fischer, Ernst Zeh, Oswald Schreiber, Artur Weller, Willi Krumm und Richard Grisse.

1939 wurde der Verein in >Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz Zeppenfeld> umbenannt.
Im Juli des Jahres 1939 übernahm der Polizeibeamte a.D. Theodor Böcher den Vorsitz. Als Denkmalwärter wurde der Berginvalide und Gemeindediener Hermann Bieler verpflichtet.

1943 - 1953 kam der Verein erneut durch Kriegs- und Nachkriegsfolgen zum Erliegen.
Die Anlagen am Ehrenmal aber blieben - jetzt im Auftrag der Gemeinde - in der Pflege von Hermann Bieler.

Am 23. September 1953 wurde der Verein unter dem vorherigen Namen neu ins Leben gerufen.
1. Vorsitzender: Hauptlehrer Walter Quinke
2. Vorsitzender: Bürgermeister Friedhelm Edelmann
Schriftführer: Peter Kürzinger,
Kassierer: Walter Demmer,
Beisitzer: Heinrich Metz und Edwin Daub.
Aus Gesundheitsgründen schied der bewährte Denkmalspfleger, Hermann Bieler, aus. Die hatte zur Folge, dass der Brunnen am Denkmal (siehe obige Abbildung) nicht mehr erhalten werden konnte.
Der v. g. Vorstand stellte zahlreiche Ruhebänke auf, brachte Ehrentafeln der Gefallenen am Denkmal an (1959) und richtete mehrere Dorffeste aus (1953, 57, 58, 59, 61 und 62).

1964 übernahm Lehrer Werner Sartor den Vorsitz.
2. Vorsitzender: Hans Molzberger,
Kassierer: Walter Demmer,
Beisitzer: Rudolf Edelmann und Edwin Daub
In der Zeit ihres Wirkens stellen sie zahlreiche Blumenkübel und Ruhebänke auf. Eine Gartenanlage mit Brunnen und Spielplatz wurde im ehemaligen Schloss- und Schulgarten angelegt (1965-68).

1982 Aus einer Vorlage zur Jahreshauptversammlung am 02. Februar (ältestes hier vorliegende Dokument) geht hervor, dass bei nur vier Aktiven (Sartor, Demmer, Edelmann und Molzberger) der Schwerpunkt in der Pflege des Denkmals, rund 80 Ruhebänken und zahlreichen Blumenanpflanzungen lag. Daher wurde beschlossen, keine 750 Jahr-Feier des Ortes Zeppenfeld auszurichten und die Öffentlichkeit nicht zu informieren.

1982 wurde Werner Sartor als 1. Vorsitzender im Amt bestätigt..
2. Vorsitzender: Werner Lichtenthäler,
Kassierer: Walter Demmer,
Geschäftsführer: Karl-Heinz Grau,
Beisitzer: Heinz-Ludwig Knipp, Wolfgang Jung, Pfarrer Schankweiler,
Archivwart: Günter Klein,
Bankwart: Silke Fries-Klein, Andreas Schepp, Paul Edelmann und Herbert Seibel.
Günther Klein stellt eine Broschüre über Zeppenfelder Geschichte in Aussicht.

1984 wurde Karl Bäumer zum 1. Vorsitzenden gewählt.
2. Vorsitzender: Heinz Schepp,
Schriftführer: Wolfgang Jung,
Kassenwart: Walter Demmer,
Beisitzer: Heinz-Ludwig Knipp, Joachim Bläcker und Heinz Krumm,
Archivwart: Günter Klein,
Bankwarte: Werner Lichtenthäler, Paul Edelmann, Rolf Reinschmidt, Andreas Schepp und Werner Krumm.
Am Friedhof wurden zwei Gießwasserzapfstellen hergerichtet. Die Backesgemeinschaft stellte den Backes zur Verfügung, worauf das Dach und der Betonfußboden erneuert wurden. Ein vor Jahren zerstörter Adler am Ehrenmal wurde wieder hergestellt.

1985 fand eine große Baumpflanzaktion statt. Hierzu stellte die Gemeindeverwaltung 10.000,- DM zur Verfügung. Am 03. März wurde ein erster Seniorennachmittag von den Frauen des Vorstandes organisiert. Im August wurde ein Dorffest durchgeführt. In der Breitenbach wurde begonnen, eine Rastanlage mit Brunnen zu errichten. Günther Klein gab die ersten Zeppenfelder Geschichtsbriefe heraus. Erstmals gewann die Fußballmannschaft des Heimatvereins, die Bahnsbüdchen, ein Turnier der JSG Hellertal.
 

1986 Ludwig Knipp wurde 2. Vorsitzender und Erwin von der Heyden Bankwart.
Die Rastanlage mit Brunnen in der Breitenbach wurde weiter gebaut und weitgehend fertiggestellt. Das Denkmal wurde gesäubert und zur Vervollständigung der Tafeln mit den Namen der Gefallen wurde ein Denkmalausschuss gegründet. Auf Wunsch der Gemeindeverwaltung wurde eine Patenschaft über den Spielplatz in der Kalten Wiese übernommen.
Mit dem 14.08.1986 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen und erhielt die heutige Bezeichnung Heimatverein Zeppenfeld e.V.
 

1987 Ernst Adolf Werle wurde 1. Vorsitzender. Getrud Lichtenthäler übernahm die Betreuung der Senioren.
Für die 700 Jahr-Feiern des Ortes Neunkirchens wurde ein Motivwagen hergerichtet, welcher ein Modell des Zeppenfelder Schlosses trug. Es fand wieder ein Dorffest statt. Die ergänzten bzw. neuen Tafeln der Zeppenfelder Gefallenen und Vermissten wurden am Denkmal angebracht. Das Eiserne Kreuz wurde renoviert. Der Rastplatz in der Breitenbach wurde endgültig fertig gestellt.

1988 wurde in der Ortsmitte vor Haus Bottenberg ein Bekanntmachungskasten aufgestellt.
Erstmals wurde auf dem Friedhof zum Selbstkostenpreis Kies verkauft. Am 28. August nahm man an den 700 Jahr-Feiern der Gemeinde Neunkirchen mit einem Festwagen (Schlossmodell) und Fußgruppe sowie einen Verkaufsstand von Meet teil. Die Rastanlage Breitenbach erhielt 65 Berberitzen. Eine erste von Kurt Pahlke organisierte kulturgeschichtliche Exkursion führte zum Stift Keppel.

1989 wurde Marga Runkel zur Seniorenbetreuerin berufen und fortan wurde jeden Monat eine Veranstaltung angeboten.
Es fand erneut ein Dorffest statt. Ansonsten stand das Jahr im Sinne der Landschaftspflege. U.a. wurden 20 neue Ruhebänke aufgestellt. Dank eindringlicher Intervention des Heimatvereins wurde der Fußweg durch die Kalte Wiese durch die Gemeindeverwaltung endlich in einen brauchbaren Zustand gebracht.

1990 Carsten Weller wurde Schriftführer und Kurt Pahlke Kulturwart.
Eine dreitägige Fotoausstellung „Heimatgeschichte in Bildern – Zeppenfeld gestern und vorgestern“ wurde im Dorfgemeinschaftshaus gezeigt und gleichzeitig stellten einige Hobbykünstler ihre Werke aus. Eine heimatkundliche Wanderung wurde durchgeführt. Morsche Weidenstämme im Bereich der unteren Kalten Wiese wurden zurück geschnitten. Das von Kurt Pahlke geschaffene Zeppenfelder Heimatlied wurde der Bevölkerung vorstellt. Die Aktion Saubere Landschaft wurde zum Schutz der Brutgeschäfte im Oktober durchgeführt.

1991 Eberhard Dietrich wurde Bankwart und Helmut Kessler Beisitzer.
Der Platz vor der Friedhofshalle erhielt 12 neue Bänke nebst Sitzkissen. Der Spielplatz in der Kalten Wiese wurde eingeweiht, für den der Heimatverein eine Patenschaft übernommen hatte. Der Fußweg durch die Kalte Wiese erhielt eine Holzbrücke (die s.g. Ludwigsbrücke) und erneut wurden Bäume entlang des Weges gepflanzt. Ein großes Dorffest mit allen Ortsvereinen wurde durchgeführt.

1992 Rüdiger Eisel wurde Oberbankwart und Andreas Schepp Archivwart.
Die Pflege der Rastanlage, des Denkmals und der rund hundert Ruhebänke standen ebenso im Mittelpunkt wie die monatlichen Seniorenveranstaltungen. Erneut wurden eine heimatkundliche Wanderung und kulturgeschichtliche Exkursionen durchgeführt sowie ein Spielplatzfest organisiert.

1993 Rüdiger Eisel wurde Geschäftsführer und Helmut Kessler Oberbankwart, Hartmut Kiesel und Steffen Knetsch wurden Bankwarte und Ernst Otto Weber Beisitzer.
Zum 80 jährigen Bestehen des Heimatvereins wurde eine Fotoausstellung über alle Zeppenfelder Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege im Dorfgemeinschaftshaus gezeigt. Frühschoppenkonzert, heimatkundliche Wanderung und kulturgeschichtliche Exkursion bildeten den Auftakt zum großen Heimatfest im Juni, dem ein Spielplatzfest folgte. Eine Streuobstwiese am Hellerberg wurde angelegt.

1994 Zwei kulturgeschichtliche Exkursionen, eine heimatkundliche Wanderung, Frühschoppenkonzert, Spielplatzfest, monatliche Seniorentreffs und Ausflugsfahrten, Pflege des Denkmals, der Rastanlage, der Ruhebänke und Aktion Saubere Landschaft bestimmten das Vereinsleben. Erneut wurden Bäume am Fußweg in der Kalten Wiese ausgetauscht. Erstmals wurde ein Weihnachtsbaum unterm Denkmal aufgestellt.

1995 Eine heimatkundliche Wanderung, die 12. und 13. kulturgeschichtliche Exkursion, ein großes Heimatfest bei miserablem Wetter, die Anlegung zweier Vorratslager mit Kies auf dem Friedhof, das Aufstellen zweier Wandertafeln, monatliche Veranstaltungen für SeniorenInnen sowie die routinemäßigen Pflegearbeiten und eine Aktion Saubere Landschaft bestimmen das Vereinsleben. Willy Reifferscheidt überreicht dem Heimatverein ein Holzrelief des „Zeppenfelder Wappens“.

1996 Eine 14. und 15. kulturgeschichtliche Exkursion wurde durchgeführt, womit Kurt Pahlke sein diesbezügliches Engagement beendete. Heimatkundliche Wanderung, Frühschoppenkonzert, Spielplatzfest, monatliche Seniorenveranstaltungen, Aktion Saubere Landschaft und die übliche Pflege und Verschönerungsarbeiten beschäftigten den Heimatverein. Darüber hinaus wurde ein Wartehäuschen an der Bushaltestelle renoviert. Im Mittelpunkt stand aber die Renovierung des ersten vereinseigenen Domizils, dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus.

1997 Dieter Runkel wurde 1. Vorsitzender und Ulrich Weber Pressewart.
Heimatkundliche Wanderung, Dorffest, Kiesverkauf auf dem Friedhof, ein Spielplatzfest mit Fußballspiel, monatliche Veranstaltungen für SeniorenInnen, Saubere Landschaft und die üblichen Pflegearbeiten und Ortsbildverschönerungen bestimmten das Vereinsleben. Ein Trecker wurde angeschafft. Weitere Umbauarbeiten am Vereinsheim wurden durchgeführt.

1998 Hartmut Kiesel wurde Oberbankwart, Horst Eckhardt und Christian Träger wurden Bankwarte, Werner Schneider Archivwart und Rolf Reinschmidt wieder Beisitzer.
Neben den gewohnten Tätigkeiten des Heimatvereins wurd eein Frühschoppenkonzert bei sommerlicher Hitze durchgeführt. Gemeinsam mit der Feuerwehr wird ein Tag der Offen Tür durchgeführt, um Politik, Sponsoren und Verwaltung das Ergebnis der Umbauarbeiten der jeweiligen Domizile vorzustellen. Im Herbst wurde gemeinsam mit dem Bürgermeister und einem symbolischen Knoten eine Stadtlinde vor dem Vereinsheim angebunden und damit offiziell das Domizil seiner Bestimmung übergeben.

1999 Rüdiger Eisel wurde 1. Vorsitzender, Wilhelm Barthen Geschäftsführer und Gerlinde Knipp Seniorenbetreuerin.
Neben den gewohnten Tätigkeiten des Heimatvereins wurde die Tradition des Maibaumaufstellens in der Ortsmitte wiederbelebt. Die Zeppenfelder Geschichtsbriefe unter Regie von Werner Schneider wurden wieder ins Programm genommen. Der “Kleine Chor” des Heimatvereins wird gegründet. Der Porsche (Trecker) des Heimatvereins wurde aufwendig zu einem Schmuckstück restauriert. Eine Exkursion zum Freilichtmuseum nach Hagen und eine 3-Tage-Fahrt in die Lüneburger Heide wurden ebenfalls durchgeführt.

2000 Peter Knetsch wurde Bankwart und Gerd Lichtenthäler Pressewart.
Neben den gewohnten Tätigkeiten des Heimatvereins wurde erstmals ein Weihnachtsstern über dem Denkmal aufgestellt. Die Homepage/ Dorfseite des Heimatvereins wurde ins Leben gerufen. Ein Aushangkasten für alle Ortsvereine wurde vor der Bäckerei Krämer aufgestellt und das Ehrenkreuz unterm Denkmal aufwendig restauriert. Das Gemeindefest der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde wurde tatkräftig unterstützt. Eine Mineraliensammlung von Werder Schneider wurde ins Vereinsheim integriert. Eine vier-Tage-Fahrt in den Schwarzwald wurde durchgeführt. Der Heimatverein baute ein „Spülmobil“ zum Verleih. Der Backes wurde renoviert und weitere Garagen dem Heimatverein zur Nutzung überlassen.

2001 Hartmut Kiesel wurde 2. Vorsitzender, Peter Knetsch Oberbankwart und Wolfgang Müller Bankwart.
Neben den gewohnten Tätigkeiten des Heimatvereins wurde erstmals am Öko-Markt der Gemeinde Neunkirchen mit bodenständigen Produkten (Ofenplätze, Kartoffelklöße) teilgenommen. Der WDR war mit der Sendung MITTEN DRIN zu Gast. Der Heimatverein hatte ein entsprechendes Programm ausgearbeitet, welches gesendet wurde. Eine erste Schautafel wurde am Ortseingang aufgestellt. Man nahm an dem 125sten Jubiläum des Gesangvereins teil und Exkursionen zur Grube Bindweide sowie zum Klärwerk in Herdorf wurden durchgeführt. Der Treckeranhänger wurde umgebaut. Eine Wasserstelle am Friedhof erhielt eine Kupferabdeckung.

2002 Neben den gewohnten Betätigungsfeldern erhielt die Rastanlage am Backes einen Tisch. Eine Theatergruppe wurde gegründet. Die Open-Air-Veranstaltung der Kirchengemeinde wurde tatkräftig unterstützt. Ein Spielplatzfest sowie ein Heimatabend wurden organisiert. Man fuhr zum Stünzel-Markt und vier Tage an den Chiemsee. Am Friedhof wurde erneut Kies verkauft.

2003 Dietlinde Reichenau wurde Seniorenbetreuerin.
Zusätzlich zu den gewohnten Betätigungsfeldern übernahm der Heimatverein die Gestaltung der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Zeppenfelder Ehrenmal. Zur Mitgestaltung des neuen Dorfplatzes wurde aufgerufen und ein Dorfbrunnenwettbewerb ausgelobt. Im Rahmen des Dorffestes wurde dann mehrheitlich der Vorschlag eines Steines mit Vogelbrunnen gewählt. Unterhalb des Hellerberges wurde eine neue Ruhebank aufgestellt. Der CVJM wurde bei seiner Fahrradrally tatkräftig unterstützt. Das Domizil des Vereins würde erweitert. Erstmals wurde dem Heimatverein    ein Umweltschutzpreis verliehen. Eine Tagesfahrt an den Main wurde durchgeführt und der Spielplatz in der Kalten Wiese bekam eine Sitzgarnitur, die von Helmut Lichtenthäler gestiftet worden war.

2004 Neben den üblichen Tätigkeitsfeldern wurde die Notfallkennzeichnung der vereinseigenen Ruhebänke abgeschlossen. Der Dorfplatz und der vom Heimatverein gebaute Dorfbrunnen wurde eingeweiht. Man fuhr zum Stünzel-Markt, vier Tage ins Erzgebirge und mit der Feuerwehr zum Technikmuseum nach Sinsheim. Das Trecker-Gespann wurde technisch aufgerüstet. Eine weitere Schautafel am anderen Ortseingang wurde aufgestellt. Die Jubiläumsveranstaltung des ortsansässigen Metzgers wurde tatkräftig unterstützt.

2005 Zusätzlich zu den bewährten Betätigungsfeldern nahm man an einer Ausflugsfahrt der Feuerwehr nach Speyer teil. Dem Heimatverein wurde erneut der Umweltschutzpreis verliehen. Zwei weitere Geschichtsbriefe wurden herausgegeben. Das Jubiläumsfest des Kindergartens im Pfarrfeld wurde unterstützt. Am Friedhof wurde erneut Kies verkauft.

2006 Neben den gewohnten Tätigkeiten des Heimatvereins wurden die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 775-jährigen Bestehen des Ortes Zeppenfeld organisiert. Eine Festschrift wurde herausgegeben. Zahlreiche Jubiläums-Veranstaltungen befreundeter Vereine wurden initiiert. Ein Maibaumfest und ein zweitägiges Dorffest wurden durchgeführt. Ein Geschichtsbrief und eine Postkarte von Zeppenfeld wurden herausgegeben. Man fuhr zum Stünzel-Markt und beteiligte sich wiederholt am Öko-Markt. Eine Kunst- und Hobbyausstellung im Dorfgemeinschaftshaus wurde auf die Beine gestellt. Schäden am Ehrenmal wurden repariert. Ein zweiter Geräteanhänger zum Trecker wurde gebaut. Zwei Adler wurden vom Denkmal gestohlen, das Ermittlungsverfahren eingestellt. Eine Frühjahrswanderung der Aktiven nebst Angehörigen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls wurde erstmals durchgeführt. Des Weiteren wurden heimatkundliche Filmvorführungen des Dokumentarfilmers Albert Kröhnert organisiert.

2007 Dirk Bläcker wurde Geschäftsführer.
Zusätzlich zu den gewohnten Aufgaben wurden d
as Pfingstfest der evangelischen Kirchengemeinde und das Offene Singen des MGV tatkräftig unterstützt. Ein Handarbeitskreis wurde gegründet. Am Seniorennachmittag und der Neunkirchener Gesundheitswoche wurde teilgenommen. Eine Lautsprecheranlage für den Friedhof wurde angeschafft und der Aufbewahrungsraum der Friedhofshalle renoviert. Die vom Sturm Kyrill hinterlassen Schäden am Denkmal wurden beseitigt. Ein Verkaufstand des Heimatvereins wurde gebaut und weitere Filmvorführungen organisiert.

2008 Bruno Farnschläder wurde 2. Vorsitzender.
Neben den üblichen Tätigkeiten des Heimatvereins wurden sämtliche rot lackierten Ruhebänke komplett überarbeitet. In der Treckergarage wurde ein Zwischenboden zwecks Erweiterung des Lagers eingebaut. Der 30. Zeppenfelder Geschichtsbrief wurde herausgegeben. 53 Menschen mit Namen Zeppenfeld besuchten den Ort und den Heimatverein. Eine Kunst- und Hobbyausstellung wurde organisiert. Erstmals fand die Zentralveranstaltung der Gemeinde zum Volkstrauertag in Zeppenfeld statt.

2009 Neben den gewohnten Tätigkeiten stand das Jahr ganz im Zeichen des 125 jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr, bei deren dreitägigen Festlichkeiten der Heimatverein die Beköstigung übernahm und sich am Festumzug mit zwei Festwagen beteiligte. Der Siegerland-Kurier besuchte den Heimatverein.

2010 Uwe Greis wurde Bankwart.
Zum zwölften und vorerst letzten Mal (weil wenig Besucher) fand ein Maibaumfest statt. Ebenfalls mangels Teilnehmer fand zum letzten Mal eine eigene Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt. Neben den gewohnten Tätigkeiten wurden 40 Plätzedeckel hergestellt. Eine Kunst- und Hobbyausstellung wurde organisiert und der Heimatverein übernahm die Pflege des Verkehrskreisels.

2011 Andree Clemens wurde Beisitzer.
Zusätzlich zu den gewohnten Betätigungen wurde am Festumzug der Freiwilligen Feuerwehr Altenseelbach teilgenommen. Der Handarbeitskreis übergab erneut eine Spende an den Kinderhospizdienst. Der Heimatverein stellte eine Mannschaft zum Elf-Meter-Turnier der Spielegemeinschaft Neunkirchen. Ein Frühschoppenkonzert wurde organisiert. Der Weihnachtsstern wurde auf LED-Beleuchtung umgerüstet und erneut wurden Plätzedeckel gefertigt.

2012 Jens Bläcker wurde Bankwart, der Vorstandsposten des Archivwartes konnte nicht nachbesetzt werden.
Neben den bewährten Betätigungsfeldern übernahm der Heimatverein gemeinsam mit den Wiedersteiner Heimatfreunden die Beköstigung der Teilnehmer der CVJM-Fahrradrally. Am Festumzug der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen wurde teilgenommen. Eine Umfrage des Heimatvereins führt zur Ablehnung von Kunstobjekten auf dem Verkehrskreisel. Weitere 50 Plätzedeckel wurden hergestellt. Ein Flyer zur Eigenwerbung wurde gefertigt. Eine Theatergruppe wird gegründet, jedoch löste sich Volksliedersingkreis mangels ausreichender Teilnehmer auf.

2013 Unveränderter Vorstand mit Rüdiger Eisel, Bruno Farnschläder, Dirk Bläcker, Peter Knetsch, Steffen Knetsch, Wolfgang Müller, Jens Bläcker, Dietlinde Reichenau, Gerd Lichtenthäler, Carsten Weller, Joachim Bläcker, Rolf Reinschmidt, Uwe Greis  und Andree Clemens,. Der Vorstandsposten des Archivwartes ist vakant.
Im Jahr des hundertjährigen Bestehens stand/steht folgendes auf dem Programm:

  • Monatliche Seniorentreffs oder Seniorenausflugsfahrten,
  • monatliche Treffen des Handarbeitskreises und der Theatergruppe,
  • Pflege und Instandhaltung von 96 Ruhebänken und deren Notfallkennzeichnung, zweier Rastanlagen, des Denkmals, des Dorfplatzes und des Dorfbrunnens sowie des Verkehrskreisels,
  • jährliche Aktion „Saubere Landschaft“ (der Heimatverein hat zudem 12 „Kümmerer“ der Gemeinde in seine Reihen), Ortsverschönerungen durch Blumenanpflanzungen,
  • Kennzeichnung von Wanderwegen,
  • Weihnachtsstern aufstellen,
  • Heimatkundliche Wanderung mit dem Thema „Zeppenfelder Haubergswirtschaft“,
  • Maibaum aufstellen (ohne Bevölkerung),
  • Teilnahme am Ökomarkt der Gemeinde,
  • Herausgabe Zeppenfelder Geschichtsbriefe,
  • Organisation eines Dorf-/Jubiläumsfestes gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr,
  • Organisation eines Heimatabends,
  • Projekt „Wasserversorgung der Zeppenfelder Bevölkerung vor 1972“,
  • Relikte aus früheren Jahrhunderten )Mahlstein der Mühle und schmiedeeisernes Geländer einer Hellerbrücke) auf dem Dorfplatz platzieren.

2014 Keine Veränderungen im Vorstand.

  • Gleichbleibende umfangreiche Tätigkeitsfelder
  • Der Aushangkasten wird überarbeitet
  • Der Unterstand an der Bushaltestelle wird renoviert
  • Der Gießkannhalter und die Wasserentnahmestellen am Friedhof werden renoviert
  • Eine  Kunst- und Hobbyausstellung wird organisiert
  • Erstmals wird im Kreisel ein Weihnachtsbaum aufgestellt und beleuchtet
  • Erstmals werden zu Silverster Mülleimer auf der Eierecke plaziert
  • Im Rahmen “Neunkirchen aktiv” und der Arbeitsgruppe Natur, Tourismus, Natur, werden in allen Ortsteilen Standorte für Wegeweiser ermittelt.

2015 Keine Veränderungen im Vorstand

  • Gleichbleibende umfangreiche Tätigkeitsfelder
  • Zwei schlecht besuchte Heimatabende werden organisiert
  • Neue Sitzkissen für die Sitzbänke am Friedhof werden gestiftet
  • Drei Hundekottütenspender werden montiert und betreut
  • Eine neue Ruhebank oberhalb des Mühlenweihers wird aufgestellt
  • Das Denkmal wird aufwändig restauriert (12.500,- € aus Spenden und eigenen Mitteln)
     

2016 Keine Veränderungen im Vorstand

  • Gleichbleibend umfangreiche Tätigkeitsfelder
  • Kunst- und Hobbyausstellung wir mangels Aussteller abgesagt
  • Theatergruppe stellt Ihren Betrieb ein und damit wird kein Heimatabend organisiert
  • 17 Wegweiser werden in der Gemarkung Zeppenfeld aufgestellt
  • Rundwanderweg Wasserwirtschaftsanlage Hohe Struth wird angelegt
  • Haxen essen im DGH mit der Bäckerei Krämer

(Quellen: Rüdiger Eisel aus eigenem Erleben und den Archivalien des Heimatvereins, insbesondere Niederschriften von Heinz Schepp, dem Archiv der Hellerthaler Zeitung, Protokollbuch der ehemaligen Gemeinde Zeppenfeld, Wilhelm Becker aus Wiederstein, Werner Schneider und andere Zeitzeugen).

 

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